13 September 2016

Stundenplan



An meiner High school ist es so, dass ich 7 Fächer habe, welche ich jeden Tage habe und das auch ein ganzes Jahr. Das ist ganz schön ungewohnt am Anfang und ich weis auch nicht ob ich das System besser finde als unser System. Es ist oft sehr stressig mit den Hausaufgaben, weil viele Hausaufgaben direkt zum nächsten Tag sind und du nicht viel Zeit hast. Meine Schule beginnt um 15 nach 7. Was für mich bedeutet, dass ich jeden Tag um 5 Uhr aufstehe. In Deutschland bin ich um 6 Uhr aufgestanden und war da eine mit der Ersten. Schulende ist um 10 nach 2.

In der ersten Stunde habe ich Dance. Das war wahrscheinlich die Klasse auf die ich mich am meisten gefreut hab und an die ich die meisten Erwartungen hatte. Was nicht gerade gut war, denn meine Erwartungen wurden nicht voll erfüllt, was mich zu erst sehr enttäuscht hat. Mittlerweile macht aber auch diese Klasse immer mehr Spaß.
In der zweiten Stunde habe ich Spanish, wovor ich am Anfang noch ein bisschen Angst hatte, weil ich dachte, dass es vielleicht zu schwer ist für mich. Denn 40% der Schüler meiner Schule sind Hispanic. Aber Spanish macht mir richtig Spaß. Meine Lehrerin ist super cool und nett. In der Klasse herrscht generell eine gute und laute Stimmung wie es halt zu der Spanischen Kultur passt.
Danach hatte ich AP Biology. AP bedeutet advance Placement. Jede Klasse gibt es in verschiedenen Stufen meistens beginnt es mit der Steigerung von 1-3 und honors Kursen. Der schwerste Kurs ist dann AP, welcher auf dem Niveau von einem College Kurs ist. Hört sich schwer an und ist es auch! Ich habe schnell gemerkt, dass es zu schwer für mich ist zu übersetzen und gleichzeitig auch noch den Stoff mit zu bekommen. Also war Bio mein erster Kurs den ich gewechselt hab. Jetzt bin ich in Biology honors, was viel besser ist. Am Anfang war auch, dass noch schwer mit übersetzen. Aber mittlerweile bin ich schon dran gewöhnt und komme richtig gut mit. Nach Bio habe ich English 2 honors.  Ich hätte gedacht, dass es schwerer ist, weil ich ja immerhin nur mit Schülern zusammen bin die als Muttersprache Englisch haben aber ich komme echt gut klar. Da an meiner Schule jeder Schüler einen eigenen Laptop hat und alles sehr technisch ist, ist es meistens leicht weil ich alles nach gucken kann, was ich nicht verstehe. Um ehrlich zu sein war mein erster Test aber schon ziemlich schlecht, da die Lehrer dann halt keine Laptops erlauben (außer man hat den Test auf dem Laptop). Es macht aber Spaß, da ich in English viel von meinen Erfahrung oder auch von Deutschland teilen kann. Diese Woche habe wir zum Beispiel eine Geschichte über die Judenverfolgung gelesen. Es ist echt interessant andere Sichten für alle möglichen Dinge zu bekommen. In der 5 Stunden habe ich dann SGA. Das ist wahrscheinlich eins meiner Lieblingsfächer. SGA ist in etwa SV nur viel, viel größer und 1000 mal besser. In SGA planen wir also alle möglichen Events wie Homecoming, Prom oder Spirit Rallys. Da es hier so viel zu erzählen gibt wird es darüber bald einen extra Post geben. Nach SGA habe ich dann Lunch. Lunch gehört zu den amerikanisten Dingen überhaupt. Auch darüber werde ich später mehr berichten. In meiner 6 Stunde sollte ich dann eigentlich Pre Calc haben aber das habe ich zu Algebra 2 honors gewechselt. Hier ist Mathe einfach komplett anders. In Deutschland haben wir einen Mathe Kurs, wo Geometrie, Algebra und alles andere zusammen vereint ist. Hier in Amerika gibt es aber für alles eine eigene Klasse. Es war echt schwer ein zu schätzen in welchen Kurs in dann jetzt gehöre. In meinem Kurs komme ich so weit ganz gut klar. Es ist nur sehr verwirrend da die Rechenwege hier alle anders sind. Außerdem machen wir vieles, was wir in Deutschland nicht lernen, was ich nachher also auch nicht mehr brauchen werde... Ich habe ein bisschen Angst, dass ich in Deutschland dann nicht in Mathe hinter herkomme, weil ich so viel verpasst habe. Aber das werden wir dann sehen wenn es so weit ist. Nach Algebra habe ich dann mit eine meiner liebsten Klassen AP US History. Auch diese Klasse wird mir in Deutschland in der Schule vielleicht nicht all zu viel helfen. Aber für mein Leben wird sie mich auf jeden Fall weiter bringen. Es ist super interessant die Geschichte von den USA zu lernen und außerdem würde ich das Alles nie in Deutschland lernen können. US History ist meine einzige AP Class, was auch gut so ist, denn es ist weit genug Arbeit. In den ersten Wochen muss ich gestehen war ich schrecklich überfordert, da es einfach so viel Arbeit war und alles noch so neu. Es ist immer noch viel Arbeit aber ich gewöhne mich immer mehr dran. Ich liebe diese Klasse, weil diese Klasse mir wieder einen anderen Blickwinkel vermittelt. Ich lerne nicht nur viel über die Geschichte sondern auch viel über die amerikanische Kultur und Mentalität. Auch hier ist es wieder interessant meine Erfahrungen oder meine Sichtweise zu teilen. Nebenbei mein Geschichtslehrer in den USA ist wie in Deutschland auch mein liebster Lehrer.

Falls ihr nach allen diesen Infos nur über meine Fächer jetzt noch mehr über meinen ersten Schultag wissen wollt:

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